Kanton Bern · BE · 134'000 (Agglomeration 420'000)

Firma kaufen in Bern

Bern ist die Bundesstadt, und das prägt ihren Markt: Viele Unternehmen haben unter ihren Hauptkunden die öffentliche Verwaltung, parastaatliche Institutionen, Krankenkassen und Gesundheitseinrichtungen. Das sind stabile, wenig zyklische Erträge, aber an Ausschreibungen und starre Rahmenverträge gebunden.

Durchschnittsticket
CHF 950'000

Überwiegend Klein- und Kleinstunternehmen

Abschlussquote
41%

Gestartete Verhandlungen, die zum Closing führen

Closing im Schnitt
78 Tage

Geradlinige Prozesse, wenige Bieterverfahren

Der M&A-Markt in Bern

Der Rest des Gewerbes besteht aus klassischen KMU – Anlagenbau, technisches Handwerk, betriebliche Informatik, Arzt- und Zahnarztpraxen – oft in Familienbesitz und stark im Mittelland verwurzelt.

Der Berner Markt ist weniger kompetitiv als der Zürcher: Die Multiples sind bescheidener, doch die Verhandlungen verlaufen geradliniger und die Abschlussquote ist höher, weil die Käufer grossteils lokale Unternehmer sind, die selbst führen wollen, nicht weiterverkaufen.

Branchen mit aktivem Deal-Flow

  • IT und Dienstleistungen für die öffentliche Hand

    Mehrjährige Rahmenverträge

  • Gesundheitswesen und Arztpraxen

    Unelastische Nachfrage, schwierige Nachfolge

  • Anlagenbau und technisches Baugewerbe

    Auftragsbestand als Sicherheit

  • Weiterbildung und Unternehmensdienstleistungen

    Wiederkehrende Erträge aus Abonnements

  • Grosshandel

    Lagerbestand als kritischer Bewertungsposten

Was Confedera in Bern übernimmt

Prüfung der Übertragbarkeit von Aufträgen

Wir kontrollieren, ob bestehende öffentliche Verträge den Kontrollwechsel überstehen und welche Mitteilungen nötig sind – die Klausel, die eine Berner Transaktion am häufigsten zum Scheitern bringt.

Verkauf von Arzt- und Zahnarztpraxen

Spezifischer Ablauf mit Bewertung von Patientenportfolio, Ausstattung und Mietvertrag der Praxis, inklusive Übergangsbegleitung durch den Abtretenden.

Finanzierung über die Kantonalbank

Die Finanzierungssimulation orientiert sich an der Praxis der Berner Kantonalbank, die tendenziell konservativer bei der geforderten Eigenkapitalquote ist.

Lokaler Kontext

Zweisprachigkeit

Der Kanton ist deutsch-französisch zweisprachig: im Berner Jura und im Seeland muss die Dokumentation auch auf Französisch vorliegen, um keine Käufer auszuschliessen.

Familiäre Nachfolge

Im Mittelland ist der Verkauf an Dritte oft noch die zweite Wahl nach der Übergabe an die Kinder: die Dossiers kommen später auf den Markt, mit älteren Inhabern und stärkerer Personenabhängigkeit.

Häufige Fragen – Bern

Wird ein Vertrag mit dem Bund mit der Firma übertragen?

Bei einem Share Deal bleibt die Gesellschaft dieselbe und der Vertrag läuft weiter, doch viele Vereinbarungen enthalten Change-of-Control-Klauseln, die zumindest eine vorgängige Meldung verlangen.

Was kostet eine Zahnarztpraxis in Bern?

In der Regel zwischen 0,6 und 1,0 Mal dem Jahresumsatz, abhängig vom Alter der Patienten, dem Zustand der Ausstattung und der Verbleibdauer des Inhabers nach der Übergabe.

Sind die Multiples tiefer als in Zürich?

Ja, im Schnitt um einen halben bis ganzen Punkt, weil weniger finanzielle Käufer im Wettbewerb stehen. Dafür schliessen die Verhandlungen mit weniger Nachbesserungsrunden ab.