Prüfung der Übertragbarkeit von Aufträgen
Wir kontrollieren, ob bestehende öffentliche Verträge den Kontrollwechsel überstehen und welche Mitteilungen nötig sind – die Klausel, die eine Berner Transaktion am häufigsten zum Scheitern bringt.
Bern ist die Bundesstadt, und das prägt ihren Markt: Viele Unternehmen haben unter ihren Hauptkunden die öffentliche Verwaltung, parastaatliche Institutionen, Krankenkassen und Gesundheitseinrichtungen. Das sind stabile, wenig zyklische Erträge, aber an Ausschreibungen und starre Rahmenverträge gebunden.
Überwiegend Klein- und Kleinstunternehmen
Gestartete Verhandlungen, die zum Closing führen
Geradlinige Prozesse, wenige Bieterverfahren
Der Rest des Gewerbes besteht aus klassischen KMU – Anlagenbau, technisches Handwerk, betriebliche Informatik, Arzt- und Zahnarztpraxen – oft in Familienbesitz und stark im Mittelland verwurzelt.
Der Berner Markt ist weniger kompetitiv als der Zürcher: Die Multiples sind bescheidener, doch die Verhandlungen verlaufen geradliniger und die Abschlussquote ist höher, weil die Käufer grossteils lokale Unternehmer sind, die selbst führen wollen, nicht weiterverkaufen.
IT und Dienstleistungen für die öffentliche Hand
Mehrjährige Rahmenverträge
Gesundheitswesen und Arztpraxen
Unelastische Nachfrage, schwierige Nachfolge
Anlagenbau und technisches Baugewerbe
Auftragsbestand als Sicherheit
Weiterbildung und Unternehmensdienstleistungen
Wiederkehrende Erträge aus Abonnements
Grosshandel
Lagerbestand als kritischer Bewertungsposten
Wir kontrollieren, ob bestehende öffentliche Verträge den Kontrollwechsel überstehen und welche Mitteilungen nötig sind – die Klausel, die eine Berner Transaktion am häufigsten zum Scheitern bringt.
Spezifischer Ablauf mit Bewertung von Patientenportfolio, Ausstattung und Mietvertrag der Praxis, inklusive Übergangsbegleitung durch den Abtretenden.
Die Finanzierungssimulation orientiert sich an der Praxis der Berner Kantonalbank, die tendenziell konservativer bei der geforderten Eigenkapitalquote ist.
Der Kanton ist deutsch-französisch zweisprachig: im Berner Jura und im Seeland muss die Dokumentation auch auf Französisch vorliegen, um keine Käufer auszuschliessen.
Im Mittelland ist der Verkauf an Dritte oft noch die zweite Wahl nach der Übergabe an die Kinder: die Dossiers kommen später auf den Markt, mit älteren Inhabern und stärkerer Personenabhängigkeit.
Bei einem Share Deal bleibt die Gesellschaft dieselbe und der Vertrag läuft weiter, doch viele Vereinbarungen enthalten Change-of-Control-Klauseln, die zumindest eine vorgängige Meldung verlangen.
In der Regel zwischen 0,6 und 1,0 Mal dem Jahresumsatz, abhängig vom Alter der Patienten, dem Zustand der Ausstattung und der Verbleibdauer des Inhabers nach der Übergabe.
Ja, im Schnitt um einen halben bis ganzen Punkt, weil weniger finanzielle Käufer im Wettbewerb stehen. Dafür schliessen die Verhandlungen mit weniger Nachbesserungsrunden ab.